Nürnberg, 08.10.2006 | FachPack+PrintPack+LogIntern 2006 legten erneut kräftig zu Branchenkonjunktur-Barometer steht auf super sonnig
Mit 33.056* Fachbesuchern (2004: 29.260*) – einem Plus von 13 % – schlossen FachPack+PrintPack+LogIntern 2006 am 28. September im Messezentrum Nürnberg.
1.325* Aussteller (2004: 1.157*, +14 %) buchten die zur Verfügung stehende Fläche restlos aus. „Wenn Fachmessen tatsächlich Konjunkturbarometer sind, dann darf sich die Verpackungswirtschaft in Deutschland und den Nachbarländern auf einen heißen Herbst freuen“, so die Prognose von Claus Rättich, Mitglied der NürnbergMesse-Geschäftsleitung. „Das Nürnberger Verpackungstrio überzeugte erneut durch Kompetenz und Praxisnähe. Die Bereitschaft der Aussteller, noch während der Messe gemeinsam an Problemlösungen zu arbeiten, schätzen Besucher hoch.“
Die kreative Arbeitsatmosphäre wirkte offensichtlich ansteckend und zog diesmal 15 % internationale Gäste (2004: 10 %) vorwiegend aus Österreich, der Schweiz, Tschechien, den Niederlanden und Italien in die Hallen; stark vertreten auch die mittelosteuropäischen Staaten Polen, Slowenien und Ungarn.Zufriedene Aussteller: Der Investitionsstau löst sich auf
Mit 1.084 Unternehmen traditionell stark vertreten war die leistungsfähige deutsche Verpackungswirtschaft, die erneut deutlich zugelegte (+11 %). Aber auch 241 ausländische Firmen, vorwiegend aus den Nachbarländern Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Italien, Frankreich oder der Tschechischen Republik präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen.
Uwe Klein, Geschäftsführer Smurfit Kappa Wellpappe, Feucht: „Die Packmittelbranche – schätzungsweise 70 % der deutschen Wellpappenindustrie waren mit eigenen Messeständen auf der FachPack präsent – überzeugte die Fachleute durch ihren professionellen Auftritt. Allein unsere über 40 Mitarbeiter am Stand betreuten während der drei Messetage mehr als 1.000 Besucher – ein voller Erfolg.“
Des Lobes voll über die Besucher an seinem Stand ist auch Peter Lökös, Vertrieb Hastamat Verpackungstechnik, Lahnau: „Als Hersteller von Spezialmaschinen für hochempfindliche Produkte und kompletten Verpackungslinien liegt unser Exportanteil bei 70-80 %. Auf der FachPack wollten wir vor allem neue Kunden aus Deutschland ansprechen. Zu uns kamen Projektingenieure, Mitarbeiter aus den Bereichen Beschaffung und Materialwirtschaft mit konkreten, kurzfristig zu realisierenden Projekten und klaren Budgets. Oft hatten sie den Auftrag schon in der Tasche. Da scheint sich ein riesiger Investitionsstau aufzulösen.“
90 % der Aussteller sind mit dem Gesamterfolg ihrer Messebeteiligung zufrieden und erwarten ein gutes Nachmessegeschäft. Aufgrund der starken Besucherfrequenz konnten 93 % der Unternehmen auf der Messe neue Kontakte knüpfen, so die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts.
Besucher kamen mit konkreten Anliegen nach Nürnberg
Das Angebotsspektrum war für 96 % der FachPack-Besucher genau richtig. Sie kamen vor allem aus der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Druck/Papierverarbeitung, Elektro-, Chemie-, Pharma- oder Kosmetikindustrie und sind zu 90 % in Beschaffungsentscheidungen eingebunden. Nach den Besuchsgründen befragt, wollten sie sich in erster Linie über Neuheiten informieren, den Markt beobachten, sich weiterbilden, Geschäftskontakte pflegen, Erfahrungen austauschen und Investitionsentscheidungen vorbereiten. Dabei interessierten sie sich am meisten für die Angebotsbereiche Verpackungsmaschinen sowie Packstoffe/Packmittel/Packhilfsmittel, gefolgt von Kennzeichnungs-, Markierungs- und Palettiertechnik, Kontroll- und Prüfgeräten sowie Verpackungsrecycling. Weit über 70 % der FachPack-Besucher wollen die in Nürnberg gesehenen neuen Produkte auch in ihren Firmen anwenden. Die Branchenkonjunktur wird weiter anziehen, meinen ebenfalls 70 % der Befragten.
Zum dritten Mal bilden die drei Fachmessen die komplette Inhouse-Prozesskette Verpackung unter einem Dach ab. Wenn die FachPack im Messetrio so etwas wie eine „Mutterrolle“ einnimmt –seit 27 Jahren am Markt, kompetent, anerkannt, erfolgreich – freut es besonders, wenn sich auch der Nachwuchs gut entwickelt und ihm die gebührende Beachtung zuteil wird: Während fast alle Messebesucher die FachPack anschauten, war jeweils rund ein Viertel auch auf den beiden „Töchtern“ PrintPack und LogIntern unterwegs.
Hermann Vasen, Vertriebsleiter Klinkhammer Förderanlagen, Nürnberg: „Für uns war die LogIntern ein Heimspiel, das sehr gut gelaufen ist. Wir konnten am Stand über viele konkrete Projekte sprechen...“
128 Aussteller waren diesmal direkt in der LogIntern-Halle 7 angemeldet. Insgesamt zeigen aber beachtliche 330 Aussteller (!) auch in anderen Messehallen ein LogIntern-relevantes Angebot. Herzstück der Fachmesse war der LogIDSquare. Unter dem Leitmotiv „Where Auto-ID meets Logistics“ präsentierten auf einem etwa 1.000 m2 großen Gemeinschaftsstand 29 Aussteller und Sonderexponate aktuelle Entwicklungen in der Logistik- und speziell Auto-ID-Branche.
Kontaktdaten und weitere Informationen:
Petra Trommer
Ellen Rascher
Tel +49 (0) 9 11.86 06-83 28
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eMail: ellen.rascher(äd)nuernbergmesse.de
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