Boeblingen, 24.10.2006 | HP stellt RFID-basierte Loesungen fuer das automatische Asset Management im Rechenzentrum vor. Mittels der RFID-Technolgie werden Komponenten in Rechenzentren automatisch ueberwacht und ueberprueft.
Dabei kommen RFID-Etiketten zum Einsatz, die eine Lokalisierung aller vorhandenen Geraete ermoeglichen. Ein Scan-Controller ermittelt die erfassten Daten an eine Asset-Datenbank, in der alle Daten gespeichert und in regelmaessigen Abstaenden aktualisiert werden. Die Technologie eignet sich vor allem fuer Haendler und Hersteller, die die Kosten fuer ihre Supply Chain reduzieren und den Warenfluss beschleunigen moechten. Erster Anwender ist Meijer Inc., ein US-amerikanischer Lebensmitteleinzelhaendler mit ueber 170 Geschaeften.
RFID im Rechenzentrum
In Rechenzentren werden jedes Jahr durchschnittlich rund 40 Prozent aller Komponenten neu installiert, ausgetauscht oder deinstalliert. Daher ist ein automatisches Asset Management ein wichtiger Schritt hin zu einem effizienten IT-Betrieb. Denn Verantwortliche muessen jederzeit feststellen koennen, ob ihr Unternehmen ueber die optimale Menge an Hard- und Software-Ressourcen verfuegt. Dazu muss der Geraetebestand im Rechenzentrum immer genau bekannt sein. Zudem muessen Daten aus Leasing-, Lizenz- und Wartungsvertraegen sowie aus Garantie- und Service-Vereinbarungen erfasst und mit den Nutzerdaten verknuepft werden. Erst dann lassen sich die IT-Infrastruktur und das IT-Budget genau planen. Darueber hinaus ermoeglichen es die Informationen, Service-Level-Agreements (SLAs) zu ueberpruefen und bei Bedarf neu zu strukturieren.
Aufgrund der vielfaeltigen Anforderungen genuegt es nicht mehr, Server, Plattenspeicher und andere Geraete im Rechenzentrum mehrmals jaehrlich aufwaendig per Hand zu erfassen. Dadurch wird eine automatische Registrierung notwendig. Jedes Rack erhaelt einen Sensor-Controller, der den Scan-Vorgang steuert. Nach jedem Scan-Vorgang werden die Daten in der Asset-Datenbank gespeichert und aktualisiert. So wird die genaue Verlaufsgeschichte eines Assets dokumentiert. Um registriert zu werden, muessen die Geraete dabei weder mit einem Netzwerk verbunden, noch eingeschaltet oder mit Strom versorgt sein - die Aufnahme in die Datenbank erfolgt voellig autonom. Ausserdem lassen sich die Informationen im XML-Format an andere Asset Management-Loesungen uebermitteln.
Das automatische Erfassen von Komponenten im Rack ist jedoch nur ein erster Schritt: Es ist ein zentraler Bestandteil eines IT Lifecycle-Managements. Der Return on Investment (ROI) fuer die dazu noetigen RFID-Komponenten ist sehr kurz. Eine schrittweise Ausweitung auf weitere Einsatzgebiete ist zudem kostenguenstig moeglich. Dazu gehoeren beispielsweise das Wartungs-Management oder ein Regelwerk fuer Komponenten, fuer die ein bestimmter Mindestabstand oder eine raeumliche Trennung einzuhalten ist.
Kontaktdaten und weitere Informationen:
Herr Klaus Höing
E-Mail: klaus.hoeing(äd)hp.com
Telefon: 07031 / 14-40 97
Fax: 07031 / 14-72 04
Zuständigkeitsbereich: PR Manager TSG






