Reading/München, 30.01.2007 | Eine zentrale, gehostete Infrastruktur stellt die weltweite Verbindung zu RFID-Geräten sicher und bietet höchste Flexibilität für zukünftige Anpassungen an verändernde Geschäftsanforderungen
Für Logistikanbieter eröffnet RFID nicht nur erhöhte Transparenz ihrer Geschäftsprozesse, wodurch aufgrund der Echtzeit-Daten bessere Entscheidungen getroffen werden können, sondern durch RFID profitieren die Kunden auch durch Serviceoptimierung und kurze Reaktionszeiten. Schenker, einer der weltweit führenden integrierten Logistik-Dienstleister, hat erkannt, dass er - um sich weiterhin von der Konkurrenz abzuheben - auf die sich verändernden Geschäftsabläufe mit Echtzeit-Anwendungen reagieren muss. Schenker suchte somit gezielt nach Lösungen, die diese neue Technologie für das Unternehmen ermöglichen.
Schenker ist mit einem Umsatz von 8,9 Milliarden Euro, 42.000 Mitarbeitern und rund 1.100 Standorten einer der weltweit führenden integrierten Logistik-Dienstleister. Das Unternehmen bietet Landverkehr, Luft- und Seefracht sowie umfassende logistische Lösungen und globales Supply Chain Management aus einer Hand. Schenker gehört zu DB Logistics, dem Ressort Transport und Logistik der Deutschen Bahn AG.
"Wir haben erkannt, dass wir RFID-Lösungen benötigen, die allerhöchsten Ansprüchen genügen, um den Service für unsere Kunden zu verbessern", sagte Dr. Helmut Faerber, Vice President Corporate IT Management bei Schenker, Essen. "Innerhalb unserer globalen Lieferkette sollte die neue Lösung jedes beliebige Gerät mit jeder beliebigen Logistiklösung an jedem beliebigen Platz der Welt einbinden - und zwar alles zusammengefasst in einer zentralen Infrastruktur."
Um dieses Ziel zu erreichen, wandte sich Schenker an Oracle. Die Zusammenarbeit umfasste sowohl eine Geschäfts-Partnerschaft als auch die Entwicklung der technologischen Lösung. Oracle arbeitete mit den Partnern T-Systems Enterprise Services, die als Hosting-Partner agieren, und mit TBN, einem lokalen RFID-Systemintegrator, zusammen, und entwickelte gemeinsam eine Lösung, die die Anforderungen von Schenker erfüllte. In der ersten Phase implementierte das Entwicklungs-Team eine zentralisierte RFID-Event-Monitoring-Infrastruktur auf Basis der Oracle Datenbank, des Oracle Application-Servers sowie der Oracle SOA Suite - mit Einbindung des bestehenden SAP Logistics Execution System. Dabei werden die RFID-Daten von dem Oracle Sensor Edge Server zunächst aufgenommen und gefiltert und anschließend in einem zentralen Data-Repository zusammengeführt. Die Arbeitsabläufe und der Umgang mit den eingehenden Daten steuert der Oracle BPEL Process Manager. Diese Lösung versetzt Schenker in die Lage, seinen Kunden die RFID-Möglichkeiten zu demonstrieren sowie die Paletten entsprechend zu etikettieren und den Weg der Güter zu verfolgen.
"Mit Hilfe der Oracle Plattform können wir nun den vielfältigen globalen Logistikservice von Schenker mit einer durchgehenden Infrastruktur erfüllen", führt Dr. Faerber weiter aus. "Das bedeutet, dass wir dynamisch und flexibel auf künftige Prozesse und neue Kundenwünsche reagieren können."
Aufgrund der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit prüft Schenker nun auch andere RFID-taugliche Projekte wie das Verfolgen von Containern in Schenkers internationalem Geschäftsfeld sowie der Einsatz der RFID-Technologie im Bereich der Seefracht.
Zudem arbeiten Schenker und Oracle zusammen, um die RFID-Standardisierung voran zu treiben und sind Mitglieder der Verbände EPC Global und GS1 Germany.
Kontaktdaten und weitere Informationen:
Kevin Ruane
Oracle
+1.617.621.5593
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.






