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RFID Daten in aussagefähige Geschäftsinformationen umwandeln

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30.03.2007 |  Anlässlich der RFID-Weltkonferenz in Dallas stellte IBM ihren neuen WebSphere RFID Premises Server V6.0 vor. Er erlaubt mit Hilfe eines neu entwickelten Business-Logik Programms und auf der Basis einer serviceorientierten Architektur (SOA) eine genaue Analyse und die bessere Integration der in einem Unternehmen anfallenden RFID-Rohdaten.  Erst diese neue Analyse- und Integrationsfähigkeit schafft die Voraussetzung, die Vorteile des Einsatzes von RFID umfassend zu nutzen und neue Geschäftschancen und Umsatzmöglichkeiten besser zu erkennen und gezielter zu nutzen.   

Der neue Premises Server ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von IBM Forschungslaboren und Innovationszentren in der ganzen Welt mit dem RFID-Vorreiter und IBM Kunden Metro Group. "Daten, die vorher nur schwierig auszuwerten waren, können jetzt genutzt werden, um unsere Geschäftsprozesse nachhaltig zu verbessern", sagt Dr. Gerd Wolfram, MGI METRO Group Information Technology. "Diese neue Lösung erlaubt uns eine genauere Kontrolle und gibt uns die Möglichkeit, maßgeschneiderte Lösungen für definierte Business Cases zu entwickeln".

Nahtlos verbindet die auf offenen Standards basierende Plattform im Unternehmen verteilte Informationen und Anwendungen aus unterschiedlichen Standorten, zum Beispiel aus Vertriebszentren oder Lagern, mit existierenden Unternehmensanwendungen und Geschäftsprozessen. Damit können Unternehmen besser als jemals zuvor auf der Basis von SOA die enorme Flut von RFID-Daten aus entfernten Standorten nutzen und mit Hilfe bestimmter Business-Algorithmen analysieren und auswerten. Neben zusätzlichen Erkenntnissen im Hinblick auf mehr Wirtschaftlichkeit und neuen Geschäftschancen spart das auch enorme Unternehmensressourcen: Denn alleine die immer wieder notwendige Neuformatierung von Daten kostet laut IDC ein Unternehmen, das 1.000 Wissensarbeiter beschäftigt, durchschnittlich etwa 5,7 Millionen Dollar an Zeiteinheiten pro Jahr. Weitere 5,3 Millionen Dollar gehen außerdem dadurch verloren, dass Informationen nicht gefunden werden.

Zusammen mit dem kürzlich angekündigten WebSphere RFID Information Center macht es der neue IBM Premises Server 6.0 nun möglich, RFID-Daten strategisch zu managen, in Geschäftsprozesse zu integrieren und sie mit Handelspartnern auszutauschen. Damit werden gleichzeitig wichtige Rendite-Ziele erreicht: denn die können erst dann erzielt werden, wenn der Datenfluss und der Datenzugriff quer durch das Unternehmen einheitlich, standardisiert und leicht zugänglich ist.

 „Der Vorteil der offenen IBM Architektur ist, dass Informationen nun so gespeichert werden, dass sie von den unterschiedlichsten Applikationen genutzt werden können“, sagt Shay Reid, AmerisourceBergen Vizepräsident für Integrierte Lösungen. „AmeriSource und unsere Handelspartner, die diese Standardarchitektur ebenfalls verwenden, können nun staatliche und bundesstaatliche Maßgaben zur Herkunftsidentifizierung gewährleisten, indem sie nun jederzeit Herkunftspfade für rezeptpflichtige Medikamente erstellen können. Mit Hilfe von IBM WebSphere kann AmerisourceBergen den Herstellern zeitnah Informationen liefern sowie Bestands- und Produktnachfragen verfolgen.“

 „Den Unternehmen mangelt es nicht an Barcode oder RFID-Daten; sie konnten sie bisher nur nicht optimal verwenden, sagt Dirk Spannaus, Auto-ID Experte bei der IBM. „RFID-Lösungen müssen einen neuen Unternehmenswert liefern, die Kapitalrendite erhöhen, Flexibilität in den Geschäftsprozessen ermöglichen und Innovationen anstoßen. Die neue RFID-Plattform von IBM bietet die zuverlässige, skalierbare und durchgehende Grundlage für ein Geschäft das auf Basis neuer Einsichten aus RFID-Informationen betrieben werden soll."

„Durch diese Architektur der offenen Standards haben Unternehmen alle Freiheiten, RFID-Lösungen entweder zentral oder dezentral einzusetzen, je nachdem, wie es die geschäftlichen Bedürfnisse verlangen. Dabei können jederzeit auch die neuesten und leistungsfähigsten RFID-Devices eingesetzt werden“, sagt Dirk Spannaus.

Mit dem neuen Premises Server 6.0 führt IBM ein Eclipse RFID-Device auf der Basis offener Standards ein, das die Integration von RFID-Devices der IBM auf ein weltweites Partner-Ökosystem ausdehnt. Führende RFID-Devicehersteller wie Alien, Arcom, FEIG, Impinj, Intermec, Motorola, Reva, Sirit und TAGSYS haben ihre Geräte für das neue RFID WebSphere Device Programm der IBM entweder bereits validieren lassen oder wollen dies im 2. Quartal 2007 tun.

Um der IBM Verpflichtung nach offenen Standards nachzukommen, erweitert WebShere RFID Premises Server die Fähigkeiten der IBM SOA Foundation, um für einen sicheren und verlässlichen Datentransfer der RFID Lösungen zu sorgen, um Geschäftsprozesse der Unternehmen zu integrieren, indem neue Geschäftsinnovationen, die mit der Einsicht in RFID-Daten erreicht werden können, ermöglicht werden.

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.ibm.com/solutions/businesssolutions/sensors

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