Herford, 16.08.2007 | Eventgetriebene Architekturen und eventgetriebene Technologien zur Datenverarbeitung gewinnen bei der Konzeption von Geschäftsanwendungen zunehmend an Bedeutung. Die Humboldt-Universität zu Berlin untersucht im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projektes Ko-RFID („Kollaboration und RFID“) Paradigmen zur Verarbeitung von Events. Im Fokus steht die Fragestellung, wie der Austausch von RFID Daten in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzen durch Technologien zur Eventverarbeitung unterstützt werden kann.
Insbesondere wird analysiert, wie die Verteilung von Daten und Logik innerhalb der Systemlandschaft zu gestalten ist. Dabei werden sowohl ökonomische Faktoren wie auch technische Anforderungen betrachtet, um Lösungskonzepte zu entwickeln. Aus technologischer Sicht stehen Konzepte aus den Bereichen „Complex Event Processing“, „Stream Processing“ und „Distributed Event Based Systems“ im Vordergrund. An der Humboldt-Universität zu Berlin werden derartige Technologien im Hinblick auf den Einsatz in RFID basierten Wertschöpfungsketten untersucht und weiter entwickelt.