Erlangen, 05.09.2007 | Die internationale Anwender- und Herstellervereinigung CAN in Automation (CiA) e. V. hat das CANopen-Geräteprofil CiA 445 für RFID-Lese-/-Schreibgeräte veröffentlicht. Ziel des Profils ist es, die Systemintegration von RFID-Lesegeräten zu vereinfachen, die z. B. in Netzwerken in der Fabrikautomatisierung, Laborautomatisierung, in medizinischen Systemen, Produkt- und Anlagenverwaltung, Ident-Systemen, usw. verwendet werden.
Das Geräteprofil macht CiA 445 konforme RFID-Geräte von verschiedenen Herstellern mit sehr geringem Zeit- und Konfigurationsaufwand miteinander austauschbar.
Ein RFID-System (radio frequency identification, Radiofrequenz-Rückverfolgungssystem) besteht aus drei Teilen: dem RFID-Transponder, dem RFID-Lesegerät (liest und schreibt optional drahtlos vom/zum Transponder) und einer externen Anwendung, z. B. einem CANopen-vernetzen Gerät, das das RFID-System steuert. Geräte innerhalb dieses CANopen-Netzwerkes können die Daten des RFID-Transponders zu Steuer- und Diagnosezwecken auswerten.
Folgende Firmen haben an der Entwicklung des Geräteprofils im Rahmen der CANopen-Arbeitsgruppe RFID teilgenommen: DeLaval International, FH Regensburg, Hans Turck, ifm electronic, Ixxat Automation, RM Michaelides, Schneider Electric, Sick, Siemens Medical Solutions, Vector Informatik, und andere.
CAN in Automation (CiA) e. V. ist die internationale Anwender- und Herstellervereinigung für Controller Area Network (CAN). Der eingetragene Verein wurde 1992 gegründet und hat 500 Mitglieder (Stand August 2007).
CiA-Mitglieder entwickeln CAN-basierende höhere Protokolle und Geräteprofile. CiA-Repräsentanten arbeiten in internationalen Standardisierungsgremien z. B. IEC und ISO mit. Der Verein veranstaltet kostenlose Seminare in ausgesuchten Ländern, um die CAN-Technik zu verbreiten.
Kontaktdaten und weitere Informationen:
http://www.can-cia.org






