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Schenker: Ausgefeilte Sicherheitstechnik am Container

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Essen, 11.10.2007 | Erste Testphase zwischen Hamburg und Hongkong erfolgreich abgeschlossen / Jetzt auch mit GPS-Sensoren ausgerüstet

Seefrachtcontainer von Schenker können jetzt im weltweiten Einsatz dank spezieller Sicherheitstechnik erstmals lückenlos überwacht werden. Zu Testzwecken hat das Unternehmen zehn dieser Container, auch SCHENKERsmartbox genannt, neben RFID-Technik jetzt auch mit speziellen Sensoren, sogenannten GPS Security Devices, ausgestattet. Sie übermitteln aktuelle GPS-Koordinaten, Temperaturwerte und Sicherheitsparameter, zum Beispiel Türaktivitäten. Die Transporteinheiten befinden sich im regelmäßigen Einsatz zwischen Hamburg und Hongkong.

Die erste Testphase für die RFID-Technik wurde erfolgreich abgeschlossen. RFID-Statusmeldungen übermitteln die wichtigsten Haftungsübergänge beim Be- und Entladen in den Packstationen in Hamburg und Hongkong sowie bei der Ankunft in den jeweiligen Terminals. Damit kann sichtbar gemacht werden, wann und wo Ladung umgeschlagen wird. "Es zeichnet sich ab, dass diese Technologie in naher Zukunft zur Serienreife gelangen kann. Zumindest verspricht die RFID-Technik Eignung zum Masseneinsatz auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten", meint Dr. Wolfgang Dräger, Senior Vice President, PM Ocean Freight, Schenker AG.

Die neuen GPS-Sensoren informieren in regelmäßigen Abständen über die Bedingungen im Container: Wird es dort kalt oder heiß, wann und wie plötzlich verändert sich die Temperatur? Welchen Erschütterungen ist der Behälter im Laufe seiner Reise ausgesetzt? Verlässt er die vorgesehene Route? Diese und ähnliche Daten sammeln sich zu einem Bericht, der von Schenker abgerufen werden kann. "Sobald diese Technik zur Serienreife gelangt, eröffnet uns das neue Servicemöglichkeiten für besonders anspruchsvolle Industriekunden", erläutert Dr. Wolfgang Dräger. Zum Beispiel kann die Temperatur für Pharmaprodukte und andere empfindliche Güter ständig überwacht werden, was sich langfristig als günstiger erweisen kann als der Transport in Kühlcontainern, sofern die Toleranzgrenzen für die Temperatur entsprechend gewährleistet werden. Ähnliches gilt für schockempfindliche Ware wie Laptops und andere hochwertige Güter. Auch wenn Erschütterungen nicht grundsätzlich vermieden werden können, so ist im Nachhinein lokalisierbar, wann und wo die Ware welchem Schock ausgesetzt wurde. Schließlich ist feststellbar, wann und wo eine Containertür geöffnet wird. Falls dies gewaltsam und unvorhergesehen geschieht, wird ein Alarm ausgelöst, gleichzeitig werden weitere Sicherheitsmaßnahmen veranlasst.

 

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.schenker.de/

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