Bremen, 05.11.2007 | RFID-Pilotprojekt von engram zeigt anschaulich die Möglichkeiten der Nahfeldkommunikation in unter anderem Banken und Sparkassen
Nahfeldkommunikation zum berührungslosen Datenaustausch in Form von RFID (Radio Frequency Identification) kommt in Deutschland immer mehr zum Einsatz und bietet auch Banken und Sparkassen neue Möglichkeiten der rückkanalfähigen Kundenansprache. Um diese vielseitige Technologie näher kennenzulernen, realisierte das in Bremen ansässige IT-Haus engram ein transportables Demonstrationssystem, welches die Funktionen, den geringe
n Installationsaufwand sowie natürlich den Nutzen von RFID anschaulich darstellt. Anhand eines entsprechend ausgestatteten E-Plakates und eines RFID-fähigen Handys zeigt das Unternehmen direkt beim Kunden, wie das NFC-Funksystem (Near Field Communication) zu einem effektiven Marketingkonzept beiträgt. Für Präsentationstermine vor Ort nehmen Finanzdienstleister und Unternehmen anderer Branchen unkompliziert Kontakt mit engram über die Internetseite auf.
Mit sogenannten RFID-Tags versieht die Logistik-Branche bereits seit einiger Zeit Container und Güter, um diese berührungslos per Lesegerät zu erfassen. Verbleib, Transportbestimmungen oder gar Inhaltsangaben sind so leicht festzustellen und zu dokumentieren. Ganz andere Möglichkeiten bietet die gleiche Technik im Bereich des Marketings. Insbesondere Filialisten, Discounter und Banken sind so in der Lage, zu jeder Tageszeit Informationen an ihre Kunden weiterzuleiten. Beispielsweise per E-Plakat, um 90 Grad gedrehte Flachbildschirme, lassen sich Werbebotschaften im SB-Bereich schon heute ansprechend darbieten.
Will der Betrachter nun mehr zum gezeigten Angebot erfahren, verbindet er sein RFID-Mobiltelefon mit dem am E-Plakat angebrachten RFID-System und lädt so einfach Bilder, Texte oder Internetlinks drahtlos und in wenigen Sekunden herunter. Daheim verbindet der Kunde sein Handy wieder mit seinem Computer oder gar mit einem speziellen TV-Gerät, sieht sich die Informationen in Ruhe an und trifft in vertrauter Atmosphäre eine Kaufentscheidung. Wie genau ein solches Retail-Marketingsystem funktioniert, welche technischen Voraussetzungen notwendig sind und weitere Fragen beantwortet engram mithilfe eines zu diesem Zweck zusammengestellten Demonstrationspaketes.
Zum Einsatz kommen in der Präsentationskonfiguration ein LCD-Display sowie das bereits mit NFC-Technologie versehene Nokia-Mobiltelefon 6131. Auf dem Display erscheinen aufeinander aufbauende Werbemotive in abwechselnder Reihenfolge, die den Betrachter zum herunterzuladen weiterer Details einladen. Dazu wird das Handy an eine speziell markierte Fläche am Display gehalten, was umgehend die drahtlose Datenübertragung auf das Mobiltelefon auslöst. Nun verfolgen Kunden den auf ihr Handy geladenen Weblink und betrachten so weitere Details auf ihrem Telefon oder später daheim am PC oder gar TV-Gerät. Damit sind Banken, Sparkassen, Versicherungen oder andere Branchen mit Kundenfilialen in der Lage, stringente Marketingkonzepte mit nachhaltiger Wirkung anzubieten, die dem potentiellen Käufer dennoch mehr Freiheiten einräumen. Besonderen Wert legen die Anbieter dieser RFID-Lösungen auf die Tatsache, dass zur Wahrung der Privatsphäre keinerlei personenbezogenen Angaben bei einer NFC-Verbindung gesammelt werden. In allen Fällen gilt: Der eigentliche Datenaustausch sowie die bewusste Aktivierung der NFC-Technik, beispielsweise im Mobiltelefon, muss erst per Tastendruck bestätigt werden, ein ungewollter und unbemerkter Transfer von Daten ist nicht möglich – die oft gefürchtete Spionage bleibt aus. Zu reinen Marketingzwecken können Unternehmen jedoch Auswertungen durchführen und feststellen, wann welche Informationen heruntergeladen wurden, ein Rückschluss auf einzelne Kunden ist dabei nicht möglich.
Zur Kreation ansprechender Marketinginhalte für derartige Systeme hilft engram mit seinem CMS (Content Management System) WebLayouter weiter. Somit steht für den flächendeckenden Einsatz von RFID in Deutschland alles zur Verfügung, was zur modernen Kundenansprache nötig ist. Anwendung finden die Produkte des IT-Hauses unter anderem in der Sparkassen Finanzgruppe sowie in Volks- und Raiffeisenbanken oder auch bei T-Systems.
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