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CeMAT 2008: Intelligente Steuerung mit RFID

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Hannover, 05.12.2007 | CeMAT 2008 (27. bis 31. Mai)

- Intelligente Steuerung mit RFID
- Neue Produkte vereinen Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschutz

Neben der Schaffung dezentraler Informationstechnologien für Stapler und deren zunehmender Funktion als zentrale Schnittstellen zwischen logistischen Systemelementen ist der Trend zu Produkten mit noch höherer Umweltverträglichkeit sicherlich eines der Kernthemen, wenn es um die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für Flurförderzeuge geht. Darüber hinaus verstärken sich die Anzeichen, dass Flurförderzeuge zukünftig als Schlüsselelemente im Logistikprozess dienen und eine durchgängige Steuerung des Materialflusses in Produktionsbetrieben ermöglichen können.



"Obwohl die Staplerhersteller, bedingt durch die erforderliche Erzielung einer hohen Einsatzdauer, von jeher nicht im Verdacht standen, besonders fahrlässig mit der Ressource Energie umzugehen, haben sie sich dem allgemeinen Trend folgend auf breiter Front der Optimierung der Energienutzung angenommen", sagt Dr. Thorsten Schmidt, Abteilungsleiter Maschinen und Anlagen beim Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML). "Hier sind noch viele Innovationen zu erwarten."

Da der Stapler aber immer nur eine Komponente eines Materialflusssystems darstelle, werde weiter die Integration in übergeordnete Leitsysteme vorangetrieben, beispielsweise durch Integration automatischer Lesegeräte (RFID-Antennen) in den Frontschild. "Dadurch können Ladeeinheiten ohne Absteigen des Fahrers bei Ein- und Auslagerung sicher erfasst werden", so Schmidt. Noch weiter gehe die Automation von Regalstaplern für den mannlosen Betrieb, vergleichbar mit Funktionalitäten von fahrerlosen Transportfahrzeugen.

Schließlich werde der Sicherheit des Bedieners auch weiterhin große Aufmerksamkeit gewidmet, nicht zuletzt durch Inkrafttreten der neuen EU-Verordnung "Vibration" 2002/44/EG. Hier stehe die Absicherung von kritischen Fahrsituationen auf der Tagesordnung.

Ökonomie und Ökologie im Gleichschritt

Energiesparende Antriebskonzepte sind nach Ansicht der Hamburger Still AG für Flurförderzeuge allerdings das Gebot der Stunde. So hat das Unternehmen mit dem Dieselstapler RX 70 den weltweit ersten Stapler mit Hybridantrieb auf den Markt gebracht. Der RX 70 benötigt lediglich 2,5 Liter Kraftstoff pro Stunde (gemessen an dem Modell mit 2,5 Tonnen Tragkraft und 60 Arbeitsspielen pro Stunde) und ist damit der sparsamste und umweltfreundlichste Stapler seiner Klasse. Vergleichsfahrzeuge liegen hier zwischen 13 und 60 Prozent höher. Umgerechnet in Kohlendioxid bedeutet dies, dass der RX 70 nur 6,4 Kilogramm klimawirksames CO2 pro Betriebsstunde freisetzt. Zudem arbeitet Still intensiv an neuen Antriebskonzepten für die Zukunft. So laufen schon seit längerer Zeit Versuche mit Brennstoffzellen, bei denen Still Stapler und Schlepper als Testfahrzeuge modifiziert hat.

Daneben steht die weitere Automatisierung der Intralogistik für Still im Fokus. Zunehmend werden teil- und vollautonome Flurförderzeuge zu einem wichtigen Bestandteil von Materialflusslösungen. Still setzt hier unter anderem die RFID-Technik zur Positionsbestimmung von Staplern ein. Außerdem bereits im Einsatz sind rechnergesteuerte Kommissionierstapler, die per Laser durch eine Umgebungserkennung navigieren. Diese neuen Ansätze sind als sinnvolle Ergänzung der vorhandenen Instrumente wie Lagerverwaltungs- und Staplerleitsysteme (LVS und SLS) gedacht und inzwischen Bestandteil des Stilleigenen Materialflussmanagementsystems (MMS.i).

Und auch unter dem Aspekt der Total Cost of Ownership (TCO) sieht Still eine Entwicklung immer stärker in Richtung Systemgeschäft. "In diesem Sinne bauen wir nicht nur Flurförderzeuge, sondern bieten auch umfangreiche Dienstleistungen vom Komplettservice bis zum Flottenmanagement an", erklärt Bert Frisch, Unternehmenssprecher von Still. "Auf diese Weise können sich unsere Kunden noch stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren."

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.messe.de/

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