ready media Site-Network: rfid ready Englisch | SMARTMag | autoid ready | logistic ready Registrieren | Impressum
rifd ready - Informationsportal für RFID-Technologie  
Home RFID-Themenkanäle Instandhaltung Anlagensicherheit durch den Einsatz mobiler Anwendungen und RFID-Technik Unfallverhütungsvorschrift
RFID-Themenkanäle

Anlagensicherheit durch den Einsatz mobiler Anwendungen und RFID-Technik Unfallverhütungsvorschrift

E-Mail Drucken

Plattling, 21.01.2008 | BGV A3 - Sicherheitsstrategische Grundüberlegungen - Die Sicherheit der Mitarbeiter in Produktions- und auch Dienstleistungsbetrieben ist den letzten Jahren ein strategischer Erfolgsfaktor für Unternehmen geworden. Unfälle – vor allem mit Todesfolge – werden nicht nur zu einem tragischen Schicksal für alle Beteiligten, sondern nicht selten auch zu einem nicht mehr gut zu machenden Imageschaden für die Unternehmensleitung und das Unternehmen selbst. Die Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen zum Schutz vor Unfällen ist somit eine selbstverständliche Aufgabe für jedes Unternehmen. Die Unfall-verhütungsvorschriften (UVV) bzw. Berufsgenossenschaftliche Vorschriften für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BGV), die von den Berufsgenossen-schaften als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung erlassen werden und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales genehmigt werden, stellen die sicherheitsrelevante Grundlage für jedes Unternehmen dar. Insbesondere die Vorschrift im Umfeld von Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln (BGV A3), bei denen erhöhtes Risiko für Unfälle mit Todesfolge besteht, ist dabei von zentraler Bedeutung.

Mobile Anwendungen zur Unterstützung des Prüfprozesse- Um eine Vereinfachung der Abwicklung der Inspektion und somit der BGV A3-Prüfungen erreichen zu können, wurden mobile Anwendungen entwickelt, die mit Hilfe von kleinen mobilen Endgeräten die Prüfergebnisse direkt vor Ort an den elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln erfassen können. Entscheidend ist dabei, dass der Ort der Prüfung durch ein Autoidentifikationsmittel beschrieben wird. Das Anbringen insbesondere von sogenannten RFID (Radio Frequency Autentification)-Tags ist neben der konventionellen Barcodetechnik eine Möglichkeit der Sicherung des Prüfprozesses. Durch das Auslesen der RFID-Tags mit Hilfe eines in das mobile Endgerät eingebauten RFID-Lesegerätes kann das elektrische Bauteil eindeutig identifiziert werden und die entsprechende Prüfanweisung zugeordnet werden. Durch die Eingabe eines Prüfergebnisses direkt am mobilen Eingabegerät, das aus verschiedenen standardisierten Prüfcodes bestehen kann, wird der Prüfvorgang abgeschlossen und systemisch erfasst. Das übergeordnete IPS-System ist dann in der Lage, automatisch ein angepasstes Prüfprotokoll zu erstellen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Prüfergebnis direkt vor Ort auf den RFID-Tag zu schreiben und somit eine zusätzliche Dokumentationsmöglichkeit zu schaffen, die insbesondere bei einer Prüfung vor Ort eine schnelle Informationsbeschaffung sichert.
 


Kontaktdaten und weitere Informationen:

GAB - Gesellschaft zur Anwendungsberatung
für die Datenverarbeitung mbH

 

Tags: