Aachen, 25.01.2008 | Am Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen wurden im Rahmen des Projekts „Trusted-RFID – Vertrauenssiegel für RFID-Anwendungen“ zwei Studien zum Thema RFID durchgeführt.
In der Studie „Anforderungen der Endverbraucher an den RFID-Einsatz im Bekleidungshandel“ wurden insgesamt 143 Personen mit einem umfangreichen Fragebogen zu ihren Kenntnissen und Erfahrungen mit RFID, zu persönlichen Erwartungen, Bedürfnissen und Befürchtungen sowie zu ihrer Einschätzung hinsichtlich verschiedener Lösungen befragt. Nahezu zwei Dritteln der Befragten ist RFID bekannt und ein Drittel hat bereits gute Erfahrungen damit gemacht. Insbesondere diejenigen Personen, denen die Technik bekannt ist, erwarten von ihr persönliche Vorteile. Trotzdem besteht weiterhin ein Bedarf nach Informationen, sowohl bezüglich der Funktionen und Auswirkungen der Technik, als auch zu den Orten des RFID-Einsatzes, was durch eine Auszeichnung der Tags und Lesegeräte erreicht werden kann. Im Rahmen der Befragung kristallisierten sich auch Ängste gegenüber der RFID-Technologie heraus, insbesondere Befürchtungen in Bezug auf den Umgang mit persönlichen Daten. Die Konsumenten fordern eindeutig, die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten.
Das Forschungsvorhaben Trusted-RFID wird im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über die AiF gefördert. Die beiden Studien können kostenlos angefordert werden.
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