Balingen, 12.08.2008 |
Die Etiketten erschweren somit unter anderem illegales Umpacken der Ware. „Diese Technologie nutzen besonders die Hersteller hochwertiger Lebensmittel, vom argentinischen Steak bis zur hochwertigen Süssigkeit. Aber auch Produkte wie CD´s, Parfüms und technische Geräte lassen sich damit sichern“, so Büttgenbach weiter.
Mit dem Basismaterial können beliebige Etiketten gedruckt werden, so dass der Kunde eigne Etiketten bei sich im Geschäft oder Betrieb verarbeiten und so eine eigene Absicherung betreiben kann. Variable Daten wie das Mindesthaltbarkeitsdatum, Charge oder Preis kann der Anwender im Thermotransferverfahren nachträglich bedrucken.
Die Technologie der Radio-Frequency-Identification, kurz RFID, macht das Etikett multifunktional und unterstützt dieses Sicherungsverfahren zusätzlich. Elektronische Chips unter dem Etikett, so genannte Transponder, speichern die genauen Produktdaten und können ohne Sichtkontakt über Funk ausgelesen werden. Die gesamte Lieferkette der Waren kann somit zurückverfolgt werden. „Bevor der Händler die Ware annimmt, kann er anhand der gespeicherten Produktcodes in der Datenbank kontrollieren, ob sie tatsächlich vom Hersteller produziert wurde“, sagt Büttgenbach.
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