Traun/Österreich, 22.09.2008 | ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik. An 119 Produktionsstandorten wurde 2007 mit insgesamt 57.500 Mitarbeitern ein Umsatz von 12,6 Mrd. Euro erzielt. Am Standort Saarbrücken werden 4-, 5- und 6-Gang Automatikgetriebe für PKW gefertigt.
Seit 2006 erweitert ZF gemeinsam mit TRICON erfolgreich die Einsatzgebiete der RFID- Technologie im Unternehmen. Die neueste Anwendung dient der Optimierung von Arbeitsprozessen in der Instandhaltung: Am Standort Saarbrücken hat ZF eine RFID-basierte Kennzeichnung für Elektromotoren der Produktions- und Förderanlagen eingeführt. Dabei wird jeder Motor beim Eingang ins Ersatzteillager mit einem RFID-Transponder gekennzeichnet, auf dem die Stammdaten in elektronischer Form gespeichert werden. Im ersten Schritt wurden 6000 Motoren mit Transpondern ausgestattet.
Darüber hinaus werden bei der Instandhaltung Daten zur letzten Reparatur am RFID-Transponder hinterlegt, sodass sich das Instandhaltungspersonal im Feld mit einem Handheld auch ohne Verbindung zur zentralen Datenbank über die Schlüsselparameter und Historie des Motors informieren kann.
Dieses „elektronische Typenschild“ sichert eine dauerhaft lesbare Gerätekennzeichnung auch unter rauen Umgebungsbedingungen. Gestanzte oder gedruckte Typenschilder waren dagegen in der Vergangenheit nach kurzer Zeit teilweise nicht mehr lesbar, da sie mit Schmierstoffen verschmutzt, beschädigt oder korrodiert waren.
In der ersten Ausbaustufe dient der Transponder ausschließlich zur eindeutigen Geräteidentifikation in der Instandhaltung. In bereits geplanten Erweiterungen wird die RFID-Technologie auch in der Materialwirtschaft und im Ersatzteilmanagement zur Anwendung kommen.
Die implementierte Lösung führt aufgrund besserer Verfügbarkeit von relevanten Daten und der Verringerung des Dokumentationsaufwands zur Senkung der Gesamtkosten in der Instandhaltung.
Kontaktdaten und weitere Informationen:
http://www.tricon-rfid.com/






