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Intelligenz für Obst und Gemüse mit RFID-Technologie

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Enschede, 25.09.2008 | Ambient Systems kooperiert mit der Universität Bremen   

Ein Fünftel an Obst und Gemüse verdirbt bevor es das Kühlregal im Supermarkt erreicht. Das soll zukünftig ein Shelf-Life-Modell der Universität Bremen verhindern. Die geeignete Technologie für die Umsetzung liefert Ambient Systems B. V. mit seiner aktiven RFID-Lösung der dritten Generation. Als Auftakt dieser Kooperation programmierte ein Forschungsteam die ersten RFID-Tags für den Praxistest. Als sogenannte Shelf-Life-SmartPoints messen sie während des Transports und der Lagerung die Temperatur und berechnen damit Qualität und Haltbarkeit der Ware. Das Ergebnis optimiert den Logistikprozess nach dem Prinzip „First expire – first out“ und ist als Bestandteil der Ambient Produkt Serie 3000 ab September verfügbar.

RFID-Technologie hilft die Frische zu wahren: Shelf-Life-SmartPoints messen sie während des Transports und der Lagerung die Temperatur und berechnen damit Qualität und Haltbarkeit der Ware.Nach Angaben der U. S. Food and Drug Association (FDA) mit Sitz in Rockville gehen 20 Prozent aller verderblichen Nahrungsmittel während des Transports kaputt. Diesen Verlust sollen die aktiven RFID-Tags von Ambient mit integriertem Shelf-Life-Modell reduzieren, wobei jeder Sorte ein individuelles Modell zugeordnet wird. „Die Selbststeuerung logistischer Prozesse ist eines unserer Kernthemen“, sagt Dipl. Ing. Reiner Jedermann, Research Associate am Microsystems Center Bremen (MCB).

„Das Shelf-Life Modell ist im Rahmen des Forschungsprojektes ‚Intelligenter Container‘ entstanden. Der Praxistransfer scheiterte bisher am Preis und der Leistung marktgängiger RFID Technologien.“
 
Kapazität der Ambient SmartPoints gab den Ausschlag
Nach einem Treffen im März hat sich Reiner Jedermann sofort für eine Kooperation mit Ambient interessiert, da die Technologie im Vergleich mit anderen Lösungen wesentlich mehr Kapazität bietet. Ambient SmartPoints verfügen über ausgereifte Sensoren und Schnittstellen, die mit Ambients „easy-to-install-allwireless-networks“ kommunizieren. Am wichtigsten war der Universität Bremen, dass sich die SmartPoints speziell für die Implementierung differenzierter Regeln wie das Shelf-Life-Modell eignen.
Die SmartPoints mit den integrierten Shelf-Life-Modellen werden vor der Verladung an den individuellen Paletten und Kisten mit verderblichen Nahrungsmitteln platziert. Während Transport und Lagerung messen diese SmartPoints laufend die Temperatur und potenzielle andere Konditionen. Basierend auf diesen Messungen berechnen die SmartPoints die verbleibende Lebensdauer und übertragen die Information drahtlos von verschiedenen Punkten der Supply Chain aus an das Netzwerk von Ambient. Fällt die Qualität unter einen definierten Grenzwert lösen die SmartPoints automatisch einen Alarm aus. „Statt einer Flut von irrelevanten Daten erhalten Logistikunternehmen hochrelevante Informationen. Das ermöglicht es, die Nahrungsmittel entsprechend der kürzesten Lebensdauer auszuliefern. Das ist der beste Weg auf der einen Seite Verluste zu reduzieren und auf der anderen Seite die Profitabilität der Supply Chain zu erhöhen“, freut sich Reiner Jedermann. „Wir optimieren den temperaturgeführten Transport so, dass die Ware im perfekten Zustand das Kühlregal der Supermärkte erreicht.“

Qualität auf dem Weg in die Praxis
„Unsere Technologie hat sich bereits vielfach im Kühlbereich von Supermärkten bewährt“, sagt Eelco de Jong, Marketing & Sales Director bei Ambient Systems. „Gerade vor der jüngsten Diskussion um die globale Ernährungskrise freuen wir uns sehr, dass wir an einem Projekt beteiligt sind, das den Verlust von Nahrungsmitteln eindämmt.“ Als Mitglieder der Cool Chain Association arbeiten die Projektpartner eng mit dem Vorsitzenden Robert Arendal zusammen: „Der Shelf-Life-SmartPoint trifft genau den Bedarf unserer Mitglieder, die temperaturgeführte Transporte mit Lebensmitteln durchführen und ermöglicht ganz neue Ansätze in der Logistikkette.“ Im Rahmen der Kooperation wird bis Ende des Jahres auch ein mehrtägiger temperaturgeführter Transport verderblicher Güter mit einem Kunden von Ambient oder im Rahmen des Forschungsprojektes „Intelligenter Container“ als Pilot durchgeführt werden.

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.ambient-systems.net/

http://www.intelligentcontainer.com/

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