Ismaning, 13.11.2008 | Mobiles Terminal liest elektronische Gesundheitskarte und Krankenversichertenkarte
SCM Microsystems, Inc. (Börsenkürzel Prime Standard: SMY / Nasdaq: SCMM), ein führender Anbieter von Lösungen für den gesicherten Zugang zur digitalen Welt, bietet mit dem eHealth500 mobile jetzt auch ein mobiles Terminal zum Lesen der elektronischen Gesundheitskarte an.
Mit Hilfe des eHealth500 mobile kann der Arzt außerhalb der Praxis schnell und komfortabel auf die Versichertenstammdaten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und der Krankenversichertenkarte (KVK) zugreifen. Die Daten werden zwischengespeichert und später an das Praxissystem des Arztes übertragen. Das mobile Terminal mit Mini-Anwendungskonnektor ist migrationsfähig und löst damit alle bisher verwendeten mobilen Chipkartenleser für die KVK ab.
Das eHealth500 mobile wird bei Hausbesuchen, im Pflege- oder Seniorenheim, bei Notfalleinsätzen sowie im Krankenhaus zum Einsatz kommen. Bei eingestecktem Heilberufsausweis (HBA) liest das Gerät auch die Notfalldaten der eGK aus.
„Das eHealth500 mobile ist die Erweiterung einer bestehenden Hardwareplattform, die speziell an den deutschen Gesundheitsmarkt und die strengen Sicherheits-anforderungen des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) angepasst wurde“, sagte Dietmar Wendling, Vizepräsident eGovernment von SCM Microsystems. „Kombiniert mit unserer neuen Software entstand so innerhalb kürzester Zeit ein Produkt, das den hohen Ansprüchen der Leistungserbringer nach Sicherheit, Zuverlässigkeit und Investitionsschutz gerecht wird“, so Wendling weiter.
Die Software des eHealth500 mobile wurde gemäß der aktuellen Spezifikation für mobile Kartenterminals mit Mini-Anwendungskonnektor der gematik entwickelt. Das Terminal verfügt über eine sichere „Firmware Update“-Funktion – folglich muss das Gerät später nicht ausgetauscht, sondern kann bis zur finalen Ausbaustufe der Einführung der eGK verwendet werden. Ein weiterer Vorteil des Terminals: Über die Finanzierungspauschale kann das eHealth500 mobile subventioniert werden.
Das Design des Gerätes ist optimal an die Erfordernisse des mobilen Betriebs angepasst: Die Navigations- und Funktionstasten des Terminals sind übersichtlich angeordnet und intuitiv zu bedienen, das Display ist groß und beleuchtet; gleichzeitig ist das Terminal klein und handlich, so dass es problemlos in jede Tasche passt. Das eHealth500 mobile wird ab Anfang 2009 verfügbar sein.
Die Funktionalität des eHealth500 mobile:
In der ersten Stufe der Einführung der eGK erfasst der Arzt mit Hilfe des eHealth500 mobile jene Daten, die er zur Abrechnung mit den Krankenkassen benötigt. In der Arztpraxis wird das eHealth500 mobile mittels USB-Kabel an den PC angeschlossen und die auf dem Terminal zwischengespeicherten Patientendaten auf das Praxisverwaltungssystem übertragen. Eine effektive Speicherverwaltung ermöglicht die Zwischenspeicherung von bis zu 200 Patientendatensätzen, die auch bei einem Wechsel der Akkus nicht verloren gehen. Geladen werden die Akkus über das USB-Kabel oder ein externes Ladegerät.
In der finalen Ausbaustufe erhält ein Arzt auch Zugriff auf vertrauenswürdige Daten sowie optional die Notfalldaten. Um dem erhöhten Schutzbedarf gerecht zu werden, erfordert dies, dass die eGK durch einen HBA oder eine SMC (Secure Module Card) freigeschaltet wird
„Das eHealth500 mobile verdeutlicht ein weiteres Mal die Etablierung von SCM Microsystems als einen der führenden Hersteller von Geräten für den Einsatz mit der elektronischen Gesundheitskarte“, fährt Wendling fort. „Erst kürzlich hatte das eHealth200 BCS-Terminals des Unternehmens die Funktionstests der gematik für den Einsatz mit der eGK bestanden. Die eHealth200 BCS-Terminals können demzufolge in die Systeme der Primärsystemhersteller integriert werden.“
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