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RFID in der Kühltheke

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Düsseldorf, 26. 11.2008 | METRO Group nutzt RFID-Technologie von IBM zur Qualitätssicherung/ EPICS Standard für die Überwachung der Lieferkette

Die METRO Group setzt die IBM EPICS (Electronic Product Code Information Services) Software ein, um Waren entlang der gesamten Lieferkette zu verfolgen. Die Software dient als Plattform für das Sammeln und das Management unterschiedlicher Informationen zu Warenbestand und Verfallsdaten sowie weiterer Kennziffern in der Fleischwarenabteilung des real,- Future Stores im nordrheinwestfälischen Tönisvorst. Darüber hinaus setzt das Handelsunternehmen das Websphere RFID Information Center ein, damit dessen Lieferanten spezielle Produkt-Promotionen besser nachverfolgen können. Die IBM Software erfüllt alle Anforderungen des GS1 EPCglobal EPICS Standards zur gemeinsamen Nutzung von RFID bezogenen Daten mit Handelspartnern.



Handelsunternehmen überall auf der Welt stehen vor den gleichen Herausforderungen: Sie müssen permanent ihre Servicequalität verbessern und gleichzeitig effizienter und kostengünstiger in ihren Lieferketten arbeiten. Der Einsatz von RFID spielt dabei eine zunehmend wichtigere Rolle. Der US-amerikanische Industrieanalyst ABI Research geht davon aus, dass der Umsatz mit RFID-Systemen im Handelssektor von heute 228,4 Millionen Dollar in den nächsten fünf Jahren um fast 20 Prozent auf 558,2 Millionen Dollar steigen wird.

Die Metro Group arbeitet ebenfalls seit längerem mit RFID-Technologie. Jüngstes Beispiel ist der RFID-Einsatz in der Fleischwarenabteilung des real,- Future Stores in Tönisvorst. Dabei dient das IBM Websphere RFID Information Center als Informationsplattform für alle Daten zum aktuellen Warenbestand: Verfallsdatum, Electronic Product Code, Art und Gewicht. Die IBM EPICS Software stellt damit die Datengrundlage für die Automatisierung von Prozessen bereit, die die Belegschaft rechtzeitig warnen, wenn etwa Verfallsdaten überschritten werden oder bestimmte Produkte nicht mehr ausreichend vorhanden sind. Vorher musste das Personal den Inhalt der Kühltheken regelmäßig persönlich kontrollieren, um den Überblick zu behalten.

Dr. Gerd Wolfram, Managing Director, MGI METRO Group sagt: "IBM ist ein strategischer Partner in unserem Bestreben, RFID-Technologie zur Kostensenkung und zur Verbesserung des Service für die Kunden zu nutzen. Als führendes Unternehmen in der Entwicklung der EPC Information Services Standards verfügt IBM über die notwendige Technologie und Expertise, auch unsere jüngsten RFID Projekte zum Erfolg für uns, unsere Kunden und Lieferanten zu machen."

Darüber hinaus arbeiten die Metro Group und IBM gemeinsam in einem Testprojekt, das den Lieferanten des Handelsunternehmens erlaubt, den Weg ihrer Produkte, die bei Promotion-Kampagnen in den real,- Märkten angeboten werden, genau zu verfolgen - von der Auslieferung bis in das Warenregal des jeweiligen Marktes. Damit kann der Lieferant genau überprüfen, sofern er seinerseits EPICS-Standard Software einsetzt, ob seine Ware passend zur Kampagne zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und in ausreichender Menge vorhanden ist.

"Die Metro Group gehört zu den Pionieren des Einsatzes von RFID-Technologie", sagt Dr. Bernd Büker, Partner in der Unternehmensberatung IBM Global Business Services für den Handel. "Mit diesen beiden Projekten bietet das Unternehmen seinen Kunden einen besseren Service bei einer gleichzeitig höheren Transparenz der Lieferkette, auch für ihre Lieferanten".

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.de.ibm.com

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