Bad Salzuflen, 29.12.2008 - Wie man mit RFID Geld spart
Zeit ist Geld! Auf der ZOW in Bad Salzuflen zeigen „abaco“-Geschäftsführer Horst Koitka aus Löhne und seine Partner vom 9.-12. Februar 2009, wie RFID-Technologie funktioniert. In der RFID-Factory in Halle 19 können sich ZOW-Aussteller und -Besucher vom Nutzen dieser innovativen Technik überzeugen.
Während RFID in anderen Branchen schon vielfach eingesetzt wird, ist sie für die Möbelbranche noch relativ neu. Ein Grund mehr, dem Thema RFID auf der ZOW in Bad Salzuflen, der Innovationsschau für Möbelindustrie und Innenausbau, einen Platz zu geben. Was Horst Koitka und seine Partner in Halle 19 planen, kann sich sehen lassen. Die RFID-Factory ist etwa 30 Meter lang und zeichnet den Weg eines Möbelstücks durch die Supply Chain nach – vom Zulieferer über die Industrie bis zum Handel, der Transport über die Spedition inbegriffen. Dazu werden verschiedene Ladungsträger wie Paletten, Gitterboxen und Corletten eingesetzt, die mittels RFID in so genannten Gates erkannt werden müssen. Sie stellen den roten Faden dar, an dem der Besucher durch die RFID-Factory geführt wird.
Der Sinn und Zweck der RFID-Technik erschließt sich schnell. Wer einmal gesehen hat, wie mit RFID ausgezeichnete Produkte in Sekundenschnelle erfasst und ausgewertet werden, lernt das System zu schätzen. Was nicht heißen soll, dass man sich vor der Installation und Anwendung eines RFID-Systems im Unternehmen nicht intensiv damit beschäftigen müsste. Aber die Vorteile liegen auf der Hand. Produkte lassen sich lückenlos durch die Supply Chain verfolgen und fördern damit die Effektivität der Prozesse im Unternehmen. Dies betrifft die Lagerhaltung und Logistik, die Teileverfolgung und Produktionskontrolle, die Versand- und Tourenplanung, die Bereiche Garantie- und Reklamationen, Service und Instandhaltung, Entsorgung und Wiederverwertung sowie die Qualitätssicherung. Ein wichtiger Schritt ist die Einbindung der Lieferanten in das System, damit die Historie eines Produktes wirklich vom Anfang bis zum Ende nachvollzogen werden kann. Momentan gilt dies noch als eines der größten Problemfelder in der Möbelbranche.
Wie man solche Probleme lösen kann, zeigt das IWT Institut für wirtschaftliche und technologische Unternehmensführung an der Hochschule Ostwestfalen Lippe e.V. (Detmold), das sich direkt neben der RFID-Factory in Halle 19 präsentiert. Das Institut beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Möbellogistik und wird auf der ZOW eine Auswahl seiner Projekte vorstellen. Das gesamte Areal wird gut zu erkennen sein und soll vor allem Mitarbeiter aus Produktion, Technik, Logistik und Vertrieb ansprechen. Den Besuchern bietet die "RFID-Factory" die Möglichkeit selber zum Identifikationsgut zu werden und die RFID-Technologie "hautnah" zu erleben.
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