Duisburg, 06.01.2008 - Am Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) werden neuartige Mikrochips mit intelligenten Sensoren entwickelt. Die Technologie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum „Internet der Dinge“
Intelligente Sensoren erfassen physikalische Größen wie Druck, Temperatur oder Feuchtigkeit. Mit Hilfe drahtloser Energie- und Informationsübertragung eröffnen sich neue Anwendungsfelder in medizinischen oder industriellen Anwendungen. Die Messwerte werden von einem mikroelektronischen Sensor Transponder erfasst, umgewandelt und an ein entferntes Lesegerät gesendet. Diese Technik kommt bereits bei medizinischen Implantaten oder bei der Messung von Reifendruck in PKWs zum Einsatz.
Die neuen drahtlosen Sensoren benötigen hierfür keine Batterie, sondern beziehen ihre Energie aus einem elektromagnetischen Feld. Sie zeichnen sich durch hohe Reichweiten und eine sehr kleine und leichte Bauform aus. Die Herstellung der Systeme erfolgt am IMS in der eigenen Halbleiter Fertigungsanlage.
Die vorgestellte Technologie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer intelligenten Umgebung, einem „Internet der Dinge“. Ein wichtiges Anwendungsgebiet der neuen Sensor Transponder ist beispielsweise die Überwachung von Kühlketten. Lieferungen von Medikamenten oder Lebensmitteln werden mit Temperatur-Sensor Transpondern, LKWs, Container und Lager werden mit Lesegeräten ausgestattet, und sobald an einem der Produkte eine Höchsttemperatur überschritten wird, kann dies vermerkt und darauf reagiert werden.
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