Köln, 05.05.2009 - EURO I.D., ein Systemintegrator für RFID-Anwendungen, hat heute auf der gleichnamigen Messe in Köln erstmalig in Europa den Confidex SteelWING ausgestellt. Dieses passive UHF C1G2 Spezialetikett kann direkt auf Metal montiert werden und bringt trotzdem ausgezeichnete Ergebnisse.
Metallische Teileverfolgung, Warenkennzeichnung, Mehrweg-Transport-Verpackung aus Metall… all diese ähnlichen Anwendungsbeispiele waren aus Sicht der RFID-Benutzer bisher Hindernisse, da ein Transponder gute Leseergebnisse erzielen, gleichzeitig aber auch einfach anzubringen und möglichst kostengünstig sein soll. Wegen des herkömmlichen Problems, dass RFID-Label nicht auf metallischen Oberflächen und Behälter mit Flüssigkeiten eingesetzt werden können, sind Fortschritte in vielen Anwendungen zu großen Herausforderungen geworden, obwohl die Vorteile der RFID-Technik zur Verfolgung und die Wirtschaftlichkeit bereits klar bestimmt waren.
Mit einer Lesereichweite von bis zu 5 m auf Metalloberflächen sind die UHF Class 1 Generation 2 konformen Confidex SteelWING extra entwickelt worden, um die Herausforderungen bei der Metall- und Flüssigkeitspostenkennzeichnung zu überwinden. Der Schlüssel zur Lösung ist die Bauform: hohe Effizienz, kompakte Struktur und geringe Kosten sind durch den innovativen, zum Patent angemeldeten SteelWING erreicht worden. Der leichte Transponder hat einen haftenden Hintergrund und kann, zum ersten Mal, direkt auf Metall angebracht werden – ohne zusätzliches Distanzmaterial.
Normalerweise arbeiten solche Produkte am besten, je mehr Platz zwischen dem Transponder und dem Metall ist. Aber das Hindernis an diesen Labeln ist, je mehr sich die Antenne dem Metall zuwendet und je kleiner die Distanz zum Metall wird, umso mehr verschlechtern sich die Ergebnisse. Anstatt den Kontakt mit Metall zu vermeiden, werden durch Kontakt zwischen Metall und der Antenne des Confidex SteelWING noch bessere Ergebnisse erzielt. Der SteelWING ist ein wahres „metallfreundliches“ RFID-Label.
Jos Fransen, Geschäftsführer der Euro I.D. freut sich über diese Innovation, die eine Marktlücke füllt: „der SteelWING öffnet uns Tore für weitere Lösungen im metallischen Umfeld, wo große Stückzahlen zum Einsatz kommen sollen“. Trotzdem warnt Fransen vor einer Fokussierung auf den Transponderpreis: „die Kosten für die Systemintegration, wie z.B. die Software und Anbindung an ERP-Systemen sind in der Regel viel entscheidener“.
Der SteelWING kann auch auf anderen Materialien angebracht werden, und bringt im Vergleich zur Montage auf Metall, gering abweichende Ergebnisse. Der breitbandige Confidex SteelWING ist mit dem NXP G2 XM-Chip ausgestattet, welcher einen erweiterten Nutzspeicher bietet.
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