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Verbundprojekt MaDriX ermöglicht die Entwicklung einer neuen Generation von RFID-Etiketten

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Verbundprojekt MaDriX ermöglicht die Entwicklung einer neuen Generation von FunketikettenFürth, 10.09.2009 - Gedruckte Elektronik: Verbundprojekt MaDriX erreicht firmenübergreifend einheitliche Materialcharakterisierung in Bauelementen

„Der Markt für organische und gedruckte Elektronik wird in den nächsten zehn Jahren zu einem Multimilliardenmarkt wachsen“, sagt Wolfgang Mildner, Vorsitzender der Organic Electronics Association (OE-A) und Geschäftsführer der PolyIC GmbH & Co. KG.Dieser Markt lässt sich nur über die Entwicklung von neuen, leistungsfähigeren Materialien erschließen, die sich zur Umsetzung in Rolle-zu-Rolle – Prozessen eignen. Aus diesem Grund werden im BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) – Förderprojekt MaDriX zielgerichtet leistungsfähigere Materialien entwickelt, die sich zur Verarbeitung in Druckprozessen eignen und damit Massenfertigung ermöglichen.

Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg ist ein einheitliches Verständnis bezüglich der Anforderungen an diese neuen Materialien, das durch Festlegen von Materialparametern und durch Einführung einer einheitlichen Testumgebung für neue Materialien definiert wurde. Dadurch lassen sich neue Materialien zielgerichtet entwickeln, wodurch eine schnellere und effizientere Markteinführung dieser Materialien für gedruckte Elektronik erreicht werden kann.  Die firmenübergreifende Vereinheitlichung von Testbedingungen ermöglicht die Vergleichbarkeit von Ergebnissen, die an unterschiedlichen Standorten bei den Verbundpartnern erzielt werden.Im Projekt MaDriX sind die Unternehmen PolyIC, BASF, Evonik Industries, Elantas Beck sowie Siemens beteiligt. Neben den Prozessparametern zur Probenherstellung wurde ein einheitlicher Prozess zur Charakterisierung definiert. Die Vereinheitlichung der Messumgebung und der Messparameter erfolgt durch ein von der Jacobs University Bremen entwickeltes statistisches Messsystem, das allen Projektpartnern zur Verfügung steht und eine aussagekräftige Datenbasis durch reproduzierbare Messwerte liefert.

“Die beteiligten Partner PolyIC, BASF, Evonik Industries, Elantas Beck und Siemens haben damit ein wichtiges Zwischenziel in MaDriX erreicht“, so Projektkoordinatorin Dr. Jasmin Wörle von PolyIC. “Reproduzierbare Bauelemente, die auf Basis eines Systems, das dem aktuellsten Stand entspricht, in gleicher Qualität und Performance bei allen Projektpartnern an unterschiedlichen Standorten hergestellt wurden – das ist ein Novum in dieser jungen Industrie.”

Die erhaltenen Messwerte an neuen Materialien erlauben nun eine Aussage darüber, ob ein Material, das bei den Chemiepartnern BASF, Evonik Industries und Elantas Beck entwickelt wurde für den Einsatz im Bereich der gedruckten Elektronik geeignet ist und bei PolyIC zu Bauelementen mit erhöhter Funktionalität führt. Die erfolgreiche Entwicklung eines Inspektionssystems durch die Fa. Siemens erlaubt außerdem eine ausführliche und schnelle Charakterisierung der Rolle zu Rolle gedruckten Materialien. Dadurch kann bei den Chemiepartnern eine Vorauswahl neuer Materialien vorgenommen werden, die eine detaillierte Untersuchung von nur ausgewählten Materialien erlaubt und somit eine wesentlich schnellere und zielführendere Entwicklung von Bauelementen und Schaltungen mit wesentlich erhöhter Funktionalität auf Basis neuer Materialien erlaubt.

Bei dem für drei Jahre geplanten Gemeinschaftsprojekt hat PolyIC die Konsortialführerschaft. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf rund 15 Millionen Euro, an denen sich das BMBF mit rund acht Millionen Euro beteiligt. Das Projekt wird im 5. Rahmenprogramm „Schlüsseltechnologien – Forschung für Innovationen Bereich Kommunikationstechnologie“ des BMBFs gefördert. Projektträger ist das DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. Mit „MaDriX“ sichern die beteiligten Unternehmen zusammen mit dem Bundesministerium die derzeit führende Position des Forschungs­standorts Deutschland im Bereich der gedruckten Elektronik.

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.madrix-projekt.de

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