Sprockhövel, 08.12.2009 - RFID für besseres Bestandsmanagement und mehr Kundenservice
Gerry Weber, ein führendes Mode- und Lifestyle-Unternehmen mit 338 HOUSES OF GERRY WEBER und über 1400 Shopflächen in der ganzen Welt, wird als erstes deutsches Handelsunternehmen die RFID-Technologie (Radiofrequenz-Identifikation) einsetzen und dabei Bestandsmanagement und Warensicherung verbinden. Gerry Weber nutzt dabei für mehr als 25 Millionen Kleidungsstücke jährlich eine RFID-Lösung von Avery Dennison, bei der der RFID-Chip in das Pflegeetikett eingearbeitet ist. Diese Lösung soll die Logistik- und Retailprozesse von Gerry Weber verbessern, Ladendiebstähle reduzieren und sicherstellen, dass die Filialen bestmöglich mit den gängigen Artikeln bestückt sind.
Gerhard Weber, der Vorstandsvorsitzender der GERRY WEBER International AG, sagt: „Für uns ist die Entscheidung des RFID-Rollouts ein echter Meilenstein. Wir laden alle anderen Bekleidungshersteller ein, an der breiten Einführung von RFID mitzuwirken, um den Einzelhändlern hierdurch erhebliche Kostensenkungen sowie Transparenz- und Effizienzsteigerungen zu ermöglichen“.
Die textilen RFID-Pflegeetiketten von Avery Dennison werden schon im Produktionswerk eingenäht. Das Verkaufspersonal muss also nicht mehr im Geschäft die herkömmlichen Sicherheits-Tags anbringen. Diese zeit- und kostenintensive Tätigkeit entfällt. Das Avery Dennison-RFID-Etikett wird automatisch deaktiviert, wenn der Kunde die Ware bezahlt hat.
„Wir sind sehr stolz, bei der Einführung dieser intelligenten Lösung der Partner von Gerry Weber zu sein, sagt Graham Diamond, Vice President und General Manager von Avery Dennison EMEA. „Die RFID-Technologie gewinnt im Handel rasant an Bedeutung. Denn sie bringt signifikante Vorteile, indem sie hilft, die Umsätze, Ergebnisse und den Kundenservice zu verbessern.“
RFID ermöglicht es, Daten ohne Sicht- oder Berührungskontakt zu erfassen. Mit der Lösung von Avery Dennison kann Gerry Weber sein Warenbestandsmanagement sowie die logistischen Prozesse wesentlich verbessern. Sie bringt eine schnellere und präzisere Warenvereinnahmung, verbessert die Transparenz der Bestände und vereinfacht die Inventur.
„RFID ist eine Technologie, mit der auf den Flächen des Handels eine hohe Bestandsgenauigkeit und daraus folgend eine bessere Warenversorgung erreicht werden kann. Zeitintensive Zählungen beispielsweise bei Inventuren sind dann nicht mehr nötig. Dadurch bleibt dem Personal in Zukunft mehr Zeit für die individuelle Beratung“, so Dr. David Frink, Vorstand für Produktion, Logistik und IT bei Gerry Weber.
Das RFID-Inlay von Avery Dennison ist in ein Pflegeetikett integriert, bis zu 60 Grad Celsius waschbar und kann auch chemisch gereinigt werden. Damit ist die Nachverfolgung der Waren von der Produktion bis zum Verkauf auch dann sichergestellt, wenn die Kleidungsstücke im Prozess nochmals gewaschen oder gereinigt werden müssen.
Tests mit dem neuen RFID-System sind in den Gerry Weber-Geschäften sehr erfolgreich gelaufen. Deshalb will Gerry Weber die Lösung im kommenden Jahr in den mehr als 150 eigenen Filialen einführen.
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