Modena, 28.05.2010 - Textile Dienstleistungunternehmen und gewerbliche Wäschereien sind traditionell arbeitsintensive Industrien. Mit zunehmendem Druck auf die ohnehin knappe Gewinnspanne, müssen Unternehmer Wege finden, ihre Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Servicequalität verbessern.
Der italienische Maschinenbauer und Softwareexperte Montanari Engineering Constructions unterstützt seit 1952 Grosswäschereien weltweit bei dieser schweren Aufgabe. Mit der Entwicklung einer zukunftsweisenden RFID-Lösung, ist es Montanari gelungen, einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Geschäftserfolgs der Textileservice-Industrie zu leisten.
Der von Montanari konzipierte RFID-Chip hilft die Arbeitskosten zu senken, die Bestände zu reduzieren, und den Produktionszykls, als auch die Verteilung der Wäsche zu beschleunigen. Durch die Automatisierung des gesamten Textil-Handling-Prozesses wird die Bestandsführung nicht nur in der Wäscherei, sondern auch beim Endnutzer, wie etwa Krankenhäusern , Hotels und Pflegeheimen bis aufs Maximalste optimiert.
Die langjährige Erfahrung im Dienste der Textil-Branche hat zur Entwicklung dieses kleinen, unauffälligen und äußerst widerstandsfähigen Microchip geführt, der sich durch die Anbringung an Berufsbekleidung, Uniformen, Flachwäsche und die persönlichen Kleidungsstücke von Pflegeheimbewohnern allen Herausforderungen der Texitlverwaltung- und verteilung problemlos stellt. "Durch die Anbringung des besagten Tags werden die Textilien sozusagen automatisiert", erklärt Claudio Montanari in einem Interview. In der Tat wird nicht nur der gesamte Waschzyklus lückenlos und überschaubar gehalten, sondern auch die Annahme der Schmutzwäsche, das Sortieren und Zählen und nicht zuletzt die Auslieferung der reinen Wäsche erheblich beschleunigt.
Die RFID-Lösung basiert auf einem hoch innovativen Lesegerät, einer Antenne und einem robusten Tag, dem die chemischen Prozesse, Druck und hohe Temperaturen nichts anhaben können. Im Tag sind alle beliebige Daten wie zum Beispiel die Beschaffenheit des Gewebes und seine Lebensdauer, Anweisungen zum Waschprozess, Lieferadresse und Zahlungsvereinbarungen gespeichert. "RFID" steht für den englischen Begriff "Radio Frequency Identification", was im deutschen Radiofrequenz Identifikation bedeutet. Die Informationen, die im RFID-Tag programmiert wurden, werden mittels einer Antenne zum Sendeempfangsgerät gesendet. Dieses ist mit einem Dekoder versehen, der die vom RFID-Tag ausgesendeten Daten interpretiert. Sobald der RFID-Tag in die Reichweite der Antenne kommt, erkennt dieser das Aktivierungssignal der Antenne , "erwacht" und beginnt Signale auszusenden," kommentiert Montanari.
"RFID ist zu einem ganz wesentlichen Bestandteil der Technologie geworden. Die RFID-Tags brauchen keine Batterien und sind für sehr lange Zeit verwendbar", erklärt Montanari abschließend.
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