Garching, 09.12.2011 - Prominenter Besuch: Kanzlerin und Wirtschaftsminister besichtigten RAN-Modell
Anlässlich des 6. Nationalen IT-Gipfels am 06. Dezember 2011 in München zeigte das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Technologieprogramms AUTONOMIK geförderte Projekt RAN (RFID-based Automotive Network) das Anwendungsszenario „Fertigfahrzeugdistribution“.
Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler den RAN-Stand. Peter Glaser, Leiter Produktionsplanung Logistik bei der Daimler AG (Konsortialführer), gab Auskunft zum RAN-Modell. Das Modell stellt einen Teilausschnitt des Projektes dar und zeigt die Fahrzeugdistribution, die - unter Einsatz modernster RFID-Technik - von der Montage im Werk des Automobilherstellers über den Logistikdienstleister bis hin zum Händler erfolgt.
Das Forschungsprojekt RAN zielt darauf ab, die komplexen unternehmensübergreifenden Prozesse der Automobilindustrie mit Hilfe von RFID-Technologie transparent zu gestalten und optimal zu steuern.
Der IT-Gipfel wurde 2006 ins Leben gerufen, um den IKT-Standort Deutschland zu stärken, indem sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über zentrale Fragen der IKT austauschen und gemeinsam entsprechende Initiativen ergreifen. Schwerpunkte des sechsten IT-Gipfels waren Vernetzung, Mobilität und smarte IKT-Anwendungen.
Über RAN - RFID-based Automotive Network
RAN - RFID-based Automotive Network ist eines von 14 Projekten des Technologieprogramms „Autonomik - Autonome und simulationsbasierte Systeme für den Mittelstand“.
Das Technologieprogramm ist ein Förderschwerpunkt des BMWi im Rahmen des IT-Gipfel Leuchtturmprojekts "Internet der Dinge". Bei AUTONOMIK geht es um zukunftsweisende Ansätze für die Entwicklung einer neuen Generation von intelligenten Werkzeugen und Systemen, die eigenständig in der Lage sind, sich via Internet zu vernetzen, Situationen zu erkennen, sich wechselnden Einsatzbedingungen anzupassen und mit Nutzern zu interagieren. Insgesamt haben sich 14 Projektverbünde, u. a. zu fahrerlosen Transportsystemen, robotischen Assistenten, autonomen Logistikprozessen und Klinikanwendungen für eine Förderung durch das BMWi qualifiziert. Die Projekte haben eine Laufzeit von durchschnittlich drei Jahren. Rund 100 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen wirken an den Vorhaben mit. Das Projektbudget beträgt zusammen ca. 110 Mio. Euro.
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